Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Projekt GET H2 Nukleus erreicht und einen wirklich wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer funktionierenden Wasserstoffwirtschaft gemeistert.
Erst kürzlich war es endlich soweit: Der erste erneuerbare Wasserstoff aus den Elektrolyseanlagen von RWE in Lingen hat Marl erreicht. Über rund 120 Kilometer Infrastruktur von OGE, Nowega und SYNEQT fließt der Wasserstoff nun genau dorthin, wo er gebraucht wird: direkt zur industriellen Nutzung im Chemiepark Marl.
Was bislang mit viel Herzblut geplant, entwickelt, genehmigt, gebaut, geprüft und in Betrieb genommen wurde, funktioniert nun auch im Zusammenspiel aller Projektpartner und die Bausteine der Wasserstoff-Wertschöpfungskette greifen erstmals im Realbetrieb ineinander.
Ein Meilenstein für den Wasserstoffhochlauf
Für OGE bedeutet dieser Tag weit mehr als die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Leitung.
Mit dem GET H2 Nukleus gehen unsere ersten Wasserstoffleitungen in den Netzbetrieb. Gleichzeitig sammeln wir wichtige Erfahrungen für das zukünftige Wasserstoffsystem und erproben zentrale Prozesse unter realen Bedingungen. Der erfolgreiche Transport von Wasserstoff von der Erzeugung bis zur industriellen Nutzung zeigt: Der Wasserstoffhochlauf findet nicht mehr nur auf Papier statt. Er wird Realität.
Wie geht’s jetzt weiter?
Mit diesem Meilenstein sind wir noch lange nicht am Ende, im Gegenteil. Wir stehen am Anfang, weitere Projekte sind entweder bereits fertiggestellt oder aktuell in Umsetzung. Dazu gehören unter anderem die Anbindung eines Wasserstoffspeichers in Epe sowie weitere Leitungsprojekte zur Versorgung zusätzlicher Industriestandorte. Somit ist die Inbetriebnahme des GET H2 Nukleus erst der Startschuss für das, was noch vor uns liegt.

